Sicherheit geht vor

Wie in jedem Bereich wo Menschen arbeiten, können auch in der Medizin die diversesten Fehler passieren.

Um diese Fehler vorzubeugen, sind wir immer wieder auf der Suche nach Verbesserungen um die Sicherheit unserer Patienten und unserer Mitarbeiter zu erhöhen.

Damit in Stresssituationen das Unfallrisiko für unsere Mitarbeiter beim aufziehen von Ampullen minimiert werden konnte, nutzen wir seit kurzer Zeit ausschließlich stumpfe Aufziehkanülen zum aufziehen unserer Medikamente. 

Die nächste Verbesserung in diesem Bereich betrifft die Sicherheit unserer Patienten und unserer Mitarbeiter zugleich. Da dass Ausbildungsniveau unserer Mitarbeiter stetig steigt und dadurch auch einige unserer Notfallsanitäter dazu berechtigt sind in gewissen Situation Medikamente zu verabreichen, haben wir mit dem Konzept der Deutschen Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (kurz DIVI) einen perfekten Weg gefunden um die aufgezogenen Spritzen zu beschriften. Die Aufkleber sind mit dem Handels- oder Wirkstoffnamen des Medikaments beschriftet und sind zur besseren Erkennbarkeit unter anderem noch in Farbgruppen eingeteilt. Wir führen in unseren Rettungswägen nun alle Aufkleber für all die Medikamente mit, die auch bei uns am Fahrzeug vorhanden sind.

Notfälle an denen Kinder beteiligt sind, sind für die Eltern oder die Angehörigen der Kinder eine Ausnahmesituation. Kindernotfälle sind einer der Berufungsgründe, zu denen wir am seltensten alarmiert werden und stellen daher auch für uns eine Ausnahmesituation dar. Damit unsere Mitarbeiter immer auf einem hohen Niveau bleiben, trainieren sie regelmäßig die Versorgung und den Umgang mit Kindern. Doch dies alleine reicht nicht aus um auch unseren kleinen Patienten mehr Sicherheit zu geben. Daher wurde von uns das Notfallband „KINDERSICHER“ angeschafft. Dieses farbcodierte Maßband wird neben das Kind gelegt und anhand der Größe des Kindes kann ermittelt werden in welchen Farbbereich es fällt. Dieser Farbbereich wird dann wiederum im Infoflip nachgeschlagen und dort können dann die Vitalparameter, Größen des Equipments und die Dosierung von Medikamenten nachgelesen werden. Mit diesem neuen Tool, welches wir auf jedem unserer Rettungswagen in den Kinderkoffern mitführen tragen wir wieder einen großen Teil zur Sicherheit unserer jüngsten Patienten teil.

Wir möchten uns hier bei allen die es uns ermöglichen den Rettungsdienst auf einem solch hohen Niveau zu betreiben, bedanken!

Kurztrip nach Deutschland

Jedes Jahr im Mai findet im deutschen Fulda die RettMobil, die Leitmesse für den Rettungsdienst in Europa, statt.

Diese Gelegenheit nutzen auch heuer wieder vier unserer Mitarbeiter und machten sich auf den weiten Weg. Am Donnerstag den 16.05.2019 ging es früh morgens mit dem Auto in Richtung Fulda wo dann anschließend den ganzen Tag die Neuheiten bestaunt und Kontakte geknüpft und gepflegt wurden. Um nicht am gleichen Tag die Etappe zweimal fahren zu müssen, wurde ein Zwischenstopp im bayrischen Straubing eingelegt.

Am Freitag wurde dann dem Bayrischen Roten Kreuz ein Besuch abgestattet. Hier konnten unsere Mitarbeiter die Unterschiede zwischen einem deutschen und einem österreichischen Rettungswagen begutachten und die eine oder andere Anregung mitnehmen. Vor der Heimfahrt wurde noch der Christoph 15, welcher am Straubinger Klinikum stationiert ist, besucht.
Er ist aktuell der einzige ADAC Hubschrauber welcher eine Winde zur Rettung von Personen besitzt.

Wir bedanken uns bei allen die diese beiden Tage ermöglicht haben und bedanken uns für die Gastfreundschaft in Bayern.

Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Da ab sofort bei dem Stichwort „Eingeklemmte Person“ immer zwei Feuerwehren alarmiert werden, wurde bereits vor einem Monat eine Übung mit den Feuerwehren Alkoven und Schönering abgehalten. Am 16.05.2019 wurde die zweite Übung dieser Serie mit den Feuerwehren Alkoven und Kirchberg-Thening abgehalten.

Beim Eintreffen vor Ort wurde festgestellt dass es insgesamt drei verletzte Personen, zwei davon schwer verletzt und zwei beteiligte Fahrzeuge gab.
Seitens der Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde sofort mit der Absicherung der Unfallstelle und parallel dazu mit der Rettung der Personen aus den Fahrzeugen begonnen.

Unsere Aufgabe bestand darin die Verletzten zu Versorgen und diese mit Unterstützung der beiden Feuerwehren aus ihren Fahrzeugen zu befreien.

Wir nahmen mit zwei Rettungssanitätern und einem Rettungswagen an der Übung teil.

Wir bedanken uns für die Einladung und für die reibungslose Zusammenarbeit.

Fotos: Hermann Kollinger / FF Alkoven

Zugsübung der FF Eferding

Am Abend des 14.05.2019 wurden die FF Eferding und der Samariterbund Alkoven zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus dass in den Unfall zwei PKW und ein Moped involviert waren.

Der Fahrer des weißen PKW’s war im Fahrzeug eingeschlossen und wurde mit Hilfe der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet. Die Lenkerin des Mopeds war anfangs nicht auffindbar, woraufhin eine Suchaktion gestartet wurde. Sie wurde im bewusstlos im Graben liegend aufgefunden und anschließend sofort versorgt. Der Fahrer des gelben PKW’s war nicht im Fahrzeug eingeschlossen und wurde ebenfalls umgehend erst versorgt.

Wir waren mit zwei Notfallsanitäter, einem Rettungssanitäter, einem Rettungswagen und der Rufbereitschaft im Einsatz.

Wir bedanken uns sehr herzlich für die Einladung zu dieser Übung und für die reibungslose und vor allem perfekte Zusammenarbeit!

Fotos/Video: Michael Mölzer, FF Eferding

Tetrafunk Einschulung

Da die Umstellung vom Analogfunk auf den Digitalfunk kurz bevor steht, gab es am Abend des 07.05.2019 eine Einschulung für unsere Mitarbeiter.

Die Schulung wurde vom Leiter der Leitstelle Linz, Michael Schmidt abgehalten. Nach dem Vortrag wurde noch rege mit den Funkgeräten auf einem Testkanal gefunkt. 

Wir bedanken uns sehr herzlich für den Vortrag und den informativen Austausch.

Sobald die Umstellung vollzogen ist, werden wir genauer über das neue Tetra-Funksystem berichten.